SEGWAY PT i2 und x2 unterscheiden sich nicht grundsätzlich durch ihre Antriebstechnik – der wesentliche Unterschied liegt in der Ausstattung für das jeweilige Einsatzgebiet. Genau deshalb sind beim SEGWAY PT Umbauten und Anpassungen möglich.
Bei CROSSTOURS AT beschäftigen wir uns seit vielen Jahren mit SEGWAY PT i2 und x2, Reparaturen, Service, Umbauten und individuellen Lösungen. Je nachdem, ob das Gerät hauptsächlich auf der Straße, im Gelände, bei Veranstaltungen oder beispielsweise für Filmproduktionen eingesetzt werden soll, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten.
Der SEGWAY PT i2 wurde speziell für den Einsatz auf befestigten Wegen und Straßen konzipiert. Er besitzt kleinere und schmalere Reifen als der x2. Der typische Reifendruck liegt beim i2 bei etwa 0,9 bis 1,1 bar.
Der SEGWAY PT x2 ist dagegen für das Gelände ausgelegt. Seine größeren und breiteren Niederdruckreifen sorgen für mehr Bodenfreiheit und ermöglichen ein deutlich besseres Fahrverhalten auf Schotter, Wiesen, Waldwegen und unebenem Untergrund. Der Reifendruck liegt beim x2 typischerweise bei etwa 0,3 bar.
Die eigentliche Basis des SEGWAY PT i2 und x2 ist technisch eng miteinander verwandt. Für den jeweiligen Einsatzzweck wird das Gerät mit den passenden Rädern, Reifen und Kotflügeln ausgestattet.
Damit stellt sich die interessante Frage:
Kann man einen SEGWAY PT i2 oder x2 tunen oder umbauen?
Die Antwort lautet: Ja – in gewissen Bereichen ist eine Anpassung möglich. Allerdings kommt es darauf an, was mit dem Umbau erreicht werden soll.
Hier muss man zwischen einem reinen i2 und einem Umbau auf x2-Technik bzw. x2-Räder unterscheiden.
Ein serienmäßiger i2 kann nicht einfach durch eine Softwareänderung beliebig schneller gemacht werden. Der i2 ist auf sein vorgesehenes Einsatzgebiet und seine entsprechende Konfiguration abgestimmt.
Soll ein i2 schneller werden, ist daher ein entsprechender Umbau notwendig.
Eine Möglichkeit ist beispielsweise die Verwendung der größeren x2-Geländereifen. Durch den größeren Reifendurchmesser legt das Gerät pro Radumdrehung eine größere Strecke zurück.
Damit kann ein entsprechender Umbau (Reifen, Felgen, Rahmen & Kotflügel) des i2 in Richtung x2 nicht nur die Geländetauglichkeit verbessern, sondern auch die erreichbare Geschwindigkeit verändern.
Auch die umgekehrte Variante ist möglich.
Der SEGWAY PT x2 ist grundsätzlich auf den Geländeeinsatz abgestimmt. Das hat unter anderem Auswirkungen darauf, wie das Gerät bei Bergabfahrten reagiert.
Beim x2 wird davon ausgegangen, dass das Gerät auch in anspruchsvollem Gelände eingesetzt wird. Bei Bergabfahrten beginnt deshalb die Rekuperation früher.
Dabei wird beim Verzögern Energie zurück in den Akku gespeist.
Für den Fahrer kann sich das so anfühlen, als würde der SEGWAY PT:
Beim i2 wird dagegen stärker davon ausgegangen, dass auf einem stabilen Untergrund gefahren wird. Das entsprechende Verhalten setzt später ein und der i2 lässt dadurch höhere Geschwindigkeiten bei Bergabfahrten zu.
Die elektronischen Komponenten eines x2 können auf die entsprechende i2-Konfiguration programmiert werden.
Dadurch kann das Gerät das oben beschriebene Fahrverhalten des i2 übernehmen und – abhängig von der jeweiligen Gesamtkonfiguration – eine höhere Endgeschwindigkeit ermöglichen.
Wichtig: Eine solche Anpassung sollte nicht isoliert betrachtet werden. Reifen, Reifendurchmesser, Elektronik, Fahrverhalten und Einsatzgebiet müssen zusammenpassen.
Eine weitere Möglichkeit ist die Anpassung der Reifengröße.
Durch größere Reifen verändert sich der zurückgelegte Weg pro Umdrehung. Dadurch kann bei entsprechender technischer Konfiguration eine höhere Geschwindigkeit erreicht werden.
Geschwindigkeiten von bis zu etwa 25 km/h sind bei entsprechenden Umbauten möglich.
Solche individuellen Konfigurationen werden beispielsweise auch dort interessant, wo SEGWAY PT für besondere Einsatzzwecke verwendet werden – etwa bei Filmproduktionen, Sportveranstaltungen oder speziellen Kamerafahrten.
Gerade in der Filmbranche können größere Räder und eine entsprechend abgestimmte Konfiguration interessant sein, wenn sich eine bestimmte Geschwindigkeit oder ein bestimmtes Fahrverhalten benötigt wird.
Ein wichtiger Punkt wird bei Tuning und Umbauten gerne übersehen:
Die eingestellte Warnung für die Drehmomentgrenze.
Auch wenn durch größere Reifen oder eine andere elektronische Konfiguration eine höhere Geschwindigkeit erreicht werden kann, verändert sich dadurch nicht automatisch die grundlegende Drehmomentgrenze des Antriebs.
Das bedeutet:
Je nach Konfiguration kann die Drehmomentwarnung früher einsetzen.
Der Fahrer nimmt dies unter Umständen als Rattern bzw. Warnsignal über die Motoren wahr.
Deshalb sollte bei einem Umbau immer zuerst geklärt werden:
Was soll der SEGWAY PT anschließend können und wo soll er eingesetzt werden?
Ein Gerät, das möglichst schnell auf befestigten Flächen fahren soll, benötigt eine andere Abstimmung als ein SEGWAY PT, der regelmäßig im Gelände, auf Steigungen oder bei niedrigen Geschwindigkeiten mit hohem Drehmoment eingesetzt wird.
| Ziel | Sinnvolle Richtung |
|---|---|
| Straße und befestigte Wege | SEGWAY PT i2 |
| Gelände, Wald- und Schotterwege | SEGWAY PT x2 |
| Mehr Bodenfreiheit | größere x2-Reifen |
| Geländetauglichkeit verbessern | Umbau auf x2-Konfiguration |
| Höhere Geschwindigkeit | Kombination aus Reifengröße und passender Elektronikkonfiguration |
| Spezielle Film- oder Eventanwendung | individuelle Abstimmung |
| Schneller i2 ohne Umbau | nicht sinnvoll bzw. nicht einfach per Software möglich |
Die optimale Lösung hängt immer vom späteren Einsatzzweck ab.
Zusammengefasst gibt es bei SEGWAY PT i2 und x2 verschiedene Möglichkeiten zur Anpassung:
Ein i2 kann mit der entsprechenden x2-Bereifung und Ausstattung für den Geländeeinsatz angepasst werden. Die größeren x2-Reifen verändern dabei unter anderem Bodenfreiheit und Geschwindigkeit.
Die Elektronik eines x2 kann entsprechend angepasst werden, sodass das für den i2 typische Verhalten – beispielsweise bei Bergabfahrten – übernommen wird.
Durch eine andere Reifengröße kann die Geschwindigkeit des SEGWAY PT beeinflusst werden. Je nach Konfiguration & Programmierung sind Geschwindigkeiten bis etwa 25 km/h möglich.
Für besondere Einsatzzwecke, beispielsweise Film, Fernsehen, Sportveranstaltungen oder Events, kann eine individuelle Kombination aus Reifen, Elektronik und Fahrzeugkonfiguration sowie auch Knielenkung (sodass die Hände frei bleiben) sinnvoll sein.
Hier ist zwischen technisch möglicher Geschwindigkeit und rechtlich zulässiger Verwendung unbedingt zu unterscheiden.
In Österreich werden Segways grundsätzlich als Elektrofahrräder eingeordnet, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
Das bedeutet:
Nur weil ein SEGWAY PT technisch auf eine bestimmte Geschwindigkeit angepasst werden kann, bedeutet das nicht automatisch, dass diese Konfiguration im öffentlichen Straßenverkehr zulässig ist.
Für einen Umbau muss daher immer berücksichtigt werden, wo und unter welchen Bedingungen das Gerät anschließend eingesetzt werden soll.
Für spezielle Anwendungen – beispielsweise Filmproduktionen oder abgesperrte Veranstaltungsflächen – kann die technische Situation anders aussehen als im öffentlichen Straßenverkehr.
Für Segways bzw. SEGWAY PTs, die rechtlich als Fahrrad eingestuft sind, gelten grundsätzlich die entsprechenden Fahrradregeln.
Nach den aktuellen österreichischen Informationen können Radwege zu verwenden sein; bei entsprechender Breite bzw. je nach konkreter Ausgestaltung der Radfahranlage gelten die jeweiligen Fahrradregeln. Gehsteige und Gehwege sind grundsätzlich nicht für das normale Fahren mit einem Segway vorgesehen. (ÖAMTC)
Wichtig: Die konkrete rechtliche Beurteilung hängt von der Fahrzeugkonfiguration und den jeweils geltenden Vorschriften ab.
Gerade bei einem technisch veränderten SEGWAY PT sollte daher nicht nur die Frage „Wie schnell fährt er?“ gestellt werden, sondern auch:
„Darf ich mit dieser Konfiguration dort fahren, wo ich sie einsetzen möchte?“
Bei Dämmerung und schlechten Lichtverhältnissen ist auf eine entsprechende Beleuchtung zu achten. Für den Straßenverkehr gelten die gesetzlichen Ausrüstungsvorschriften für Fahrräder. (Wikipedia)
Ein besonderer Vorteil des SEGWAY PT gegenüber vielen E-Scootern:
Der Fahrer muss keinen Gasgriff mit der Hand bedienen.
Dadurch bleibt die Hand frei und ein deutliches Handzeichen zum Abbiegen ist problemlos möglich.
Ein elektrischer Blinker ist daher nicht automatisch erforderlich.
Auch wenn der SEGWAY PT durch seine elektronische Selbstbalance ausgesprochen stabil ist, bedeutet das nicht, dass jeder Unfall ausgeschlossen werden kann.
Ein technischer Defekt, der unmittelbar zu einem klassischen Sturz durch Verlust der Balance führt, ist beim bei diesem sicheren, vollredundanten System ausgeschlossen. Fahrfehler, Kollisionen oder äußere Einflüsse können jedoch niemals vollständig ausgeschlossen werden.
Deshalb empfiehlt CROSSTOURS AT allen Fahrern – unabhängig vom Alter – einen Helm zu tragen.
Gerade bei höheren Geschwindigkeiten, im Gelände und bei Veranstaltungen sollte Sicherheit immer vor der maximal möglichen Geschwindigkeit stehen.
Du möchtest wissen, ob dein SEGWAY PT i2 oder x2 schneller gemacht, umgebaut oder für einen bestimmten Einsatzzweck angepasst werden kann?
Dann sprechen wir am besten zuerst über das gewünschte Ergebnis.
Denn zwischen
„Ich möchte schneller fahren“
und
„Ich brauche einen SEGWAY PT für einen speziellen Einsatz bei Film, Sport oder Veranstaltung oder sonstiger Anwendung“
liegt technisch ein großer Unterschied.
CROSSTOURS AT bietet rund um den SEGWAY PT i2 und x2 Service, Reparatur, Verkauf, Vermietung und Umbauten an. (CROSSTOURS AT)
Wir können gemeinsam prüfen:
Schick uns die Daten deines SEGWAY PT oder kontaktiere CROSSTOURS AT.
Wir prüfen, welche Möglichkeiten bei deinem Gerät tatsächlich sinnvoll sind.
CROSSTOURS AT – SEGWAY PT Service, Reparatur, Verkauf, Vermietung & Umbau
Kann man einen SEGWAY PT i2 schneller machen?
Ein serienmäßiger i2 kann nicht einfach beliebig per Software schneller gemacht werden. Für eine höhere Geschwindigkeit ist je nach gewünschter Konfiguration ein entsprechender Umbau, beispielsweise mit anderer Reifengröße und passender Elektronikkonfiguration, erforderlich.
Kann man einen SEGWAY PT i2 auf x2 umbauen?
Ja. Der i2 kann mit der entsprechenden x2-Bereifung und Ausstattung in Richtung x2-Konfiguration umgebaut werden.
Kann man einen SEGWAY PT x2 auf i2 programmieren?
Die Elektronik eines x2 kann entsprechend auf eine i2-Konfiguration angepasst werden. Dadurch kann sich insbesondere das Verhalten bei Bergabfahrten und die Geschwindigkeitscharakteristik verändern.
Wie schnell kann ein getunter SEGWAY PT fahren?
Je nach Konfiguration und Reifengröße sind technisch Geschwindigkeiten bis etwa 25 km/h möglich. Die technisch mögliche Geschwindigkeit ist jedoch nicht automatisch die im öffentlichen Straßenverkehr zulässige Geschwindigkeit.
Warum bremst der x2 bergab früher als der i2?
Der x2 ist auf den Geländeeinsatz abgestimmt. Deshalb setzt die Rekuperation bei Bergabfahrten früher ein. Beim i2 wird auf stabilem Untergrund ein anderes Geschwindigkeitsverhalten zugrunde gelegt.
Kann man einen SEGWAY PT einfach mit größeren Reifen schneller machen?
Größere Reifen verändern den zurückgelegten Weg pro Radumdrehung und damit die Geschwindigkeitscharakteristik. Gleichzeitig verändern sie aber auch die Belastung und das Fahrverhalten. Deshalb sollte die gesamte Konfiguration betrachtet werden.
Ist SEGWAY PT Tuning in Österreich erlaubt?
Eine technische Änderung bedeutet nicht automatisch, dass das Gerät in dieser Konfiguration im öffentlichen Straßenverkehr verwendet werden darf.
Ist ein SEGWAY PT trotz Tuning sicher?
Die grundsätzliche Stabilität des selbstbalancierenden Systems bleibt erhalten. Durch höhere Geschwindigkeit oder eine andere Bereifung können sich jedoch Fahrverhalten, Belastungen und Warnverhalten verändern. Deshalb sollte ein Umbau immer passend zum vorgesehenen Einsatz erfolgen.
SEGWAY PT i2 • x2 • Service • Reparatur • Umbau • Verkauf • Vermietung
Ob Ersatzteile, Wartung, Akku, Reparatur oder individueller Umbau:
Wir kennen den SEGWAY PT.
Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen